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Meine Rundreise durch die Niederlande beginnt in der Provinz Noord-Brabant in Eindhoven. Ich bin mit dem Auto von Deutschland nach Luxemburg und von dort aus weiter nach Eindhoven gefahren. Die gröĂte Stadt der SĂŒdniederlande ist bekannt als Zentrum von Technologien und Design und als Ursprungsort des Elektronikkonzerns Philips. Einst war in Eindhoven das Philips-Werk fĂŒr die Herstellung von GlĂŒhbirnen ansĂ€ssig. Aufgrund dessen wird die Stadt auch âLicht-Stadtâ genannt.
Die Innenstadt von Eindhoven lÀsst sich auf angenehme Weise zu Fuà erkunden. Sehenswert ist auf jeden Fall die Sint-Catharinakerk. Die Kirche befindet sich im Zentrum von Eindhoven und wurde 1867 im neugotischen Stil fertiggestellt. Die Sint-Catharinakerk ist ein Wahrzeichen von Eindhoven und wurde zum Nationaldenkmal ernannt.
Auch in der Nacht hat Eindhoven einiges zu bieten. Die lĂ€ngste KneipenstraĂe der Niederlande ist hier zu entdecken: die Stratumseind. Die Stratumseind bietet alles, was das Partyherz begehrt: Bars, Kneipen und Lokale. Ich habe mir bei einem kĂŒhlen Bier im Stage Music Cafe die Live-Musik angehört und mich sehr daran gefreut. Dies ist der perfekte Ort, um den Abend zu beenden.
Anbei eine Karte von Eindhoven. Zum Rein- und Rauszoomen einfach auf die Karte klicken.
Der Ort Nuenen befindet sich etwa 10 km von Eindhoven entfernt. Der Ort ist aufgrund der Filmreihe „Bands of Brothers – Wir waren BrĂŒder“ bekannt, in der die amerikanische Easy Company auf Widerstand gestoĂen ist. Nuenen ist gleichzeitig bekannt als Wohnort von Vincent van Gogh.
Wer heute Nuenen besucht, findet einen sehr idyllischen Ort vor, der an den Zweiten Weltkrieg kaum noch erinnert. Ich habe die Stille des Ortes sehr genossen, nachdem ich von der quirligen Stadt Eindhoven entkommen war.
In Nuenen gibt es einen wunderschönen Park.
Dorfteich in NuenenOrtsmitte von NuenenPark in Nuenen
Das Vincentre, das Van-Gogh-Zentrum, ist etwa 300 m vom Park entfernt und kann wirklich empfohlen werden. Das Van-Gogh-Museum ist in dem alten Pfarrhaus untergebracht, in dem Van Gogh zwischen 1883 und 1885 gelebt hat und ist sehr liebevoll eingerichtet.
Das Vincentre in Nuenen
Neben dem Vincentre befindet sich die protestantische Van Goghkerkje, die Vincent van Gogh mehrfach gemalt und skizziert hat.
Van Goghkerkje in Nuenen
Seitenansicht der Van-Gogh-Kirche in Nuenen
Tipp fĂŒr Radler: Radfahrer finden von Eindhoven aus eine hervorragende Anreise nach Nuenen mit dem Rad. Der Van Gogh-Roosegaarde Radweg đist einzigartig und fĂŒhrt an 5 der insgesamt 14 Van Gogh-SchauplĂ€tze vorbei, die von Van Gogh skizziert bzw. gemalt worden sind. Die kleinen bunten Steine, die sich tagsĂŒber aufladen und im Dunkeln leuchten und so den „Sternenhimmel“ von van Gogh wiedergeben sollen, sind ein schönes Detail des Radweges.
Baarle ist ein Ort, der unbedingt besucht werden sollte. Das Dorf besteht aus der niederlÀndischen Enklave Baarle-Nassau und der belgischen Exklave Baarle-Hertog und hat insgesamt 9.000 Einwohner.
Die Gemeinde Baarle-Hertog gehört zur belgischen Provinz Antwerpen und ist aus insgesamt 22 Exklaven zusammengesetzt, die von der niederlÀndischen Gemeinde Baarle-Nassau umgeben sind.
Die Gemeinde Baarle-Nassau besteht aus sieben niederlÀndischen Unterexklaven in den belgischen Enklaven.
Aufgrund des Flickenteppichs von En- und Exklaven gibt es in Baarle vieles in zweifacher AusfĂŒhrung: Rathaus, BĂŒrgermeister, Staatsangehörigkeit, Gemeinderat etc.
Ob man sich in der Niederlande oder in Belgien befindet, erkennt man zum einen an der Grenzmarkierung auf der StraĂe…
Bodengrenze in Baarle-Nassau
… zum Anderen an den Nationalflaggen auf den Hausnummern. Die Grenzen verlaufen teilweise auch durch WohnhĂ€user und GeschĂ€fte.
Wohngrenze durch ein Wohnhaus (links Niederlande – rechts Belgien)Belgische Hausnummer
Ich wĂŒnsche Euch viel SpaĂ beim Erkunden des gröĂten LĂ€nderpuzzles der Welt!
Anbei eine Karte von Baarle. Zum Rein- und Rauszoomen einfach auf die Karte klicken.
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Wer die Stadt Luxemburg kennenlernen möchte, kann dieses problemlos zu Fuà (idealerweise mit leichten Wanderschuhen) machen. Sie sind nicht fit oder möchten die Stadt mit dem Rad erkunden? Keine Sorge, das ist kein Problem.
Luxemburg ist eine Stadt, die gut mit dem Fahrrad und mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erkunden ist. In der Stadt gibt es neben den Bussen auch ein gut ausgebautes StraĂenbahnnetz.
Durch die Luxembourg Card đhaben Sie freien oder vergĂŒnstigten Zugang zu vielen SehenswĂŒrdigkeiten und können die öffentlichen Verkehrsmittel kostenlos oder ermĂ€Ăigt nutzen.
Stadtviertel Gare
Im Stadtteil Gare befindet sich der Hauptbahnhof von Luxemburg, der dem Hamburger Hauptbahnhof zum Teil Ă€hnelt. Das GebĂ€ude wurde zwischen 1907 und 1913 von drei deutschen Architekten (RĂŒdell, JĂŒsgen und Scheuffel) im neobarocken Stil erbaut. Der luxemburgische KĂŒnstler Armand Strainchamps gestaltete 1994 die Decke der Bahnhofshalle mit einem wunderschönen Sternenhimmel.
Bahnhof Luxemburg
Neben dem Stadtteil Gare befinden sich die Arbeiterviertel Bonnevoie und Hollerich. In Hollerich befinden sich einige alte FabrikgebÀude, die inzwischen in Bars, Kneipen und Restaurants umgewandelt wurden. So kann man abends hier angenehm einkehren.
Bei der Ăberquerung habe ich eine gute Sicht auf die Pont Adolphe. Die 153 Meter lange SteinbogenbrĂŒcke von 1903 mit dem Doppelbogen und den beiden Mittelbögen wirkt trotz der teilweise baubedingten Verkleidungen sehr majestĂ€tisch. Die beiden BrĂŒcken fĂŒhren ĂŒber das Petrus-Tal, welches ca. 50 Meter tief ist und einst als natĂŒrliche Verteidigungsanlage der Stadt genutzt wurde.
BrĂŒcke im ValleeTreppe zum ValleeKirche im Vallee
Die Oberstadt mit der mittelalterlichen Altstadt
Auf der anderen Seite der Pont Viaduct befinde ich mich am Ă€uĂersten Rand der Oberstadt. Hinter der BrĂŒcke liegt die Abzweigung zum Plateau du Saint-Esprit. Von dem Plateau aus habe ich einen herrlichen Blick auf die Unterstadt mit den Vierteln Grund, Clausen und Pfaffenthal sowie auf den Fluss Alzette.
Auf dem Weg in die Altstadt erblicke ich den Stadtteil Kirchberg und den Bockfelsen mit den historischen Kasematten. Es lohnt sich aber nicht nur die ferne Landschaft zu bewundern, auch wenn die Aussicht beeindruckend ist.
Wer Schokolade liebt, sollte das Chocolate House unbedingt besuchen, das sich neben dem Chambres des Deputes und dem Palais Grand-Ducal befindet. Wer GlĂŒck hat, kann bei einer heiĂen Tasse heiĂer Schokolade den Wachwechsel vor dem Palais miterleben.
Gut zu wissen: Wenn zwei Soldaten auf dem Wachposten sind und die Nationalflagge gehisst ist, ist der GroĂherzog anwesend.
Von der Rue de la Reine komme ich auf den Place Guillaume II. Der Markt wurde nach GroĂherzog Wilhelm II. benannt, der fĂŒr das GroĂherzogtum die erste Verfassung erlieĂ. Zu seinem Gedenken wurde ein Reiterstandbild von ihm auf dem Platz errichtet.
Reiterstandbild Guillaume II
Auf dem Place Guillaume II findet wöchentlich ein Wochenmarkt statt, sowohl mittwochs als auch samstags vormittags. Zudem steht hier das Rathaus von Luxemburg, das von zwei Bronzelöwen flankiert wird.
An der Stirnseite des Place Guillaume II befindet sich das Luxembourg City Tourist Office đ, das gefĂŒhrte StadtfĂŒhrungen und Radtouren anbietet.
Ăber eine Passage gelange ich vom Place Guillaume II zum Place d`Armes, einem ehemaligen Paradeplatz fĂŒr das MilitĂ€r. Heutzutage schmĂŒcken an dem groĂen rechteckigen Platz zahlreiche Restaurants mit AuĂensitzbereichen die Umgebung. Es gibt im Zentrum des Platzes eine MusikbĂŒhne. Hier finden im Sommer viele Open-Air-Konzerte statt. Von MĂ€rz bis Oktober findet auĂerdem auf dem Place d`Armes an jedem zweiten Samstag ein Flohmarkt statt. Das Stadtpalais befindet sich an der Stirnseite des Paradeplatzes, und wird gern fĂŒr EmpfĂ€nge genutzt.
Bockfelsen und Kasematten
Ăstlich vom Place d`Armes gelegen, komme ich an der Ăglise Saint-Michel vorbei und gelange direkt zum Bockfelsen und den Kasematten.
Kasematten
Die Altstadt und die Kasematten wurden 1994 durch die UNESCO zum Weltkulturerbe erklĂ€rt. Die in den Felsen eingeschlagenen GĂ€nge dienten sowohl als Verteidigungsanlagen als auch als Beherbergung fĂŒr Truppen und Zivilisten. Unter spanischer Herrschaft entstanden 1644 die ersten Kasematten (Petrus-Kasematten). Die Kasematten unterlagen spĂ€ter der Verwaltung durch das französische MilitĂ€r und unter der österreichischen Herrschaft. Diese erweiterten die Kasematten unter Einbeziehung des Bock-Kasematten-Systems auf eine GesamtlĂ€nge von 23 km und eine maximale Tiefe von 40 m.
SpĂ€ter wurde Luxemburg zu einer neutralen Zone erklĂ€rt. In dem Zuge ist die Festung 1867 geschleift worden. Die Abrissarbeiten dauerten 16 Jahre lang, bis sie schlieĂlich eingestellt wurden. Dadurch wurde die LĂ€nge der Kasematten auf 17 Kilometer verkĂŒrzt. Heute kann man die gut begehbaren Kasematten besichtigen.
Kasematten IKasematten II
Neben den alten Kanonen bieten einige Felsöffnungen einen atemberaubenden Blick auf die ehemalige Abtei NeumĂŒnster, die sich im Stadtteil Grund befindet. Gelegentlich ist Vorsicht mit dem Kopf geboten, da einige GĂ€nge niedrig sind. An heiĂen Tagen bieten die GĂ€nge eine willkommene AbkĂŒhlung.
Blick auf die Abtei NeumĂŒnster und GrundBlick auf die Festung
Nach meinem Besuch der Kasematten wandere ich den FuĂweg an der Wehrmauer entlang. Der Chemin de la Corniche ist ein Weg, der sich im 17. Jahrhundert entwickelt hat und einen atemberaubenden Blick auf das Alzette-Tal und den Stadtteil Grund bietet. Angesichts dessen wird der Weg als der schönste Balkon Europas bezeichnet. Der Weg endet am Place du Saint-Esprit.
Je nÀher ich dem Place du Saint-Esprit komme, desto deutlicher kann ich die in der Ferne liegenden EU-GebÀude auf dem Kirchberg erkennen.
Ăber eine kleine BrĂŒcke gelange ich ĂŒber die Alzette in das Stadtviertel Grund. Aufgrund des Flusses Alzette siedelten sich hier schon frĂŒh vor allem Handwerker an. Die kleinen HandwerkerhĂ€user befinden sich noch heute in gutem Zustand. In den Abendstunden laden die Kneipen und Bars der Wohnsiedlung zum Ausgehen ein. Die Abtei NeumĂŒnster befindet sich am Ufer der Alzette und wurde zeitweise als GefĂ€ngnis genutzt.
Ausblick auf den Stadtteil GrundImpression AlzetteImpressionen von GrundGĂ€rten am Bockfelsen
Nachdem ich die Abtei NeumĂŒnster besucht habe, kehre ich wieder in das Zentrum des Stadtteils Grund zurĂŒck und ĂŒberquere die Alzette. Am anderen Ufer angekommen, gehe ich direkt an der Alzette entlang in Richtung Bockfelsen. Die Landschaft ist Ă€uĂerst reizvoll und ich komme an zauberhaften GĂ€rten vorbei, die terrassenförmig am Felsen angelegt worden sind. Hier ist nichts vom touristischen Trubel auf dem Bockfelsen und in den Kasematten zu spĂŒren.
Auf Höhe der Pont du Stierchen, die ebenfalls einen Ăbergang ĂŒber die Alzette bietet, gehe ich einen kleinen mittelalterlichen Aufstieg direkt am Bockfelsen hinauf, der sehr steil ist.
AlzetteAufstieg bei den Kasematten
Der Blick auf das Rham-Plateau entschÀdigt jede Anstrengung des Weges. Nachdem ich die Anhöhe erklommen habe, befinde ich mich in wenigen Minuten wieder in der Altstadt und gönne mir eine Pause.
Das Kirchberg-Plateau und Europaviertel
Wer eine Abwechslung von der historischen Altstadt haben möchte und moderne Architektur mag, braucht nur die Pont Grande-Duchesse-Charlotte ĂŒberqueren und wird so zu einem Ausflug in die Moderne gelangen. Die âRote BrĂŒckeâ, wie die Pont Grande-Duchesse-Charlotte auch genannt wird, verbindet die Altstadt mit dem Kirchberg-Plateau.
UrsprĂŒnglich war Kirchberg ein kleines Dorf. In den 60er-Jahren wurden die ersten europĂ€ischen GebĂ€ude errichtet. Heutzutage erinnert rein gar nichts mehr an das Dorf. Kirchberg ist ein wirtschaftlich stark entwickeltes und modernes Stadtviertel mit Wohngebieten, Einkaufszentren, Sportanlagen, Banken, europĂ€ischen Institutionen und dem Luxemburger MessegelĂ€nde.
Schon von der Pont Grande-Duchesse-Charlotte aus sehe ich die âLa Porteâ der EuropĂ€ischen Wirtschaftsgemeinschaft. Die beiden BĂŒrotĂŒrme sind mit einer Höhe von 68 m sehr hoch.
La Porte
Am Anfang der Avenue John F. Kennedy steht vor den TĂŒrmen die Philharmonie. Sie steht im Mittelpunkt des dreieckigen Europaplatzes und wurde 2005 eröffnet. Das Bauwerk ist in Form einer Ellipse, die mit 823 SĂ€ulen umsĂ€umt ist, gebaut.
PhilharmoniePhilharmonie
Hinter der Philharmonie erhebt sich das glÀserne Alcide de Gasperi-GebÀude mit dem European Convention Center und dem 77 m hohen Hochhauskomplex.
Alcide de Gasperi-GebÀude
Hinter âLa Porteâ liegt ein zentraler Park, der durch das Sportzentrum âCentre National Sportif et Culturel D`Coqueâ bereichert wurde. Da das Zentrum nach der Form einer Jakobsmuschel gebaut wurde, hat es den Namen âCoqueâ (= Muschel).
Die Coque ist der Ăbergang zum futuristischen Bankenviertel, in dem sich auch ein riesiges Einkaufszentrum befindet, das neben einem Supermarkt, viele GeschĂ€fte und Restaurants enthĂ€lt.
Centre National Sportif et Culturel D`CoqueEinkaufzentrum Kirchberg
Am Ende der Avenue John F. Kennedy liegt das MessegelÀnde. Je weiter ich mich von der zentralen Avenue John F. Kennedy entferne, desto mehr komme ich in die modernen Wohnviertel von Kirchberg, die rund um das Europaviertel gebaut wurden.
Ich habe Luxemburg sehr ins Herz geschlossen. Die Stadt bietet alles, was das Herz begehrt, und das auf engsten Raum: moderne und historische Bauwerke, Natur und Stadt, Arbeit und Entspannung, Politik und Kultur. Wer die Möglichkeit hat und den internationalen Flair mag, sollte die Stadt Luxemburg unbedingt kennenlernen.
EuropÀische Flaggen am EuGH
Anbei eine Karte von der Stadt Luxemburg. Zum Rein- und Rauszoomen einfach auf die Karte klicken.